Wir sind Nintendos Einladung nach Frankfurt gefolgt und hatten in der Main-Metropole die Gelegenheit, erstmals selbst Hand an die jüngst angekündigte Switch-Revision zu legen und auch die neue Dockingstation etwas genauer zu begutachten.
Der große Star ist ohne Zweifel der neue OLED-Bildschirm. Und genau wie bei Premium-Modellen im TV-Segment oder Smartphone-Displays, die mit einem OLED-Panel ausgestattet sind, springen die Vorteile umgehend ins Auge: Die Farben sind kräftig, das Schwarz ist perfekt und das gesamte Bild wirkt schon alleine durch den hervorragenden Kontrast heller als beim derzeitigen Modell. Besonders deutlich wird der Unterschied, wenn man beide Switch-Versionen direkt nebeneinander legt und dabei die gleichen Spiele laufen lässt. Genau wie bei einem OLED-TV möchte man fast gar nicht mehr zum alten Modell zurückkehren, nachdem man die Revision einmal in Aktion erlebt hat – schnell vermisst man dann beim Blick auf das vergleichsweise blasse Bild diese hell leuchtende Farbenpracht, die man zuvor erlebt hat.
Und nicht nur das: Tatsächlich fällt beim OLED-Modell auch der schwarze Rand im 7-Zoll-Display kleiner und der sichtbare Bildausschnitt entsprechend etwas größer aus und erlaubt auch aus eher ungünstigen Winkeln einen guten Blick auf das Geschehen. Darüber hinaus bietet der deutlich breitere Ständer auf der Rückseite jetzt einen viel besseren Halt als die kleine Klappe bei der ursprünglichen Version, bei der man jederzeit die Angst hatte, es könnte jeden Moment abbrechen. Zudem lässt sich durch den neuen Ansatz der Winkel im Tischbetrieb jetzt stufenlos den eigenen Vorlieben anpassen. Das alles ist freilich nur relevant, wenn man die Switch vornehmlich als Handheld nutzt, denn im Docking-Betrieb ändert sich angesichts der gleichen verbauten Technik erstmal nichts – die Hoffnungen auf ein Pro-Modell mit mehr Leistung und einer 4K-Ausgabe kann die OLED-Variante bekanntlich nicht einlösen.